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DU&ICH April/Mai 2010: Sammelleidenschaft
Sammeln macht glücklich und gehört für viele Schwule einfach zum Leben. DU&ICH-Autor Eckhard Weber ist dem Phänomen nachgegangen und hat Sammler in Berlin, Köln und Halle (Saale) besucht
„Star Wars passt in jede Einrichtung”, sagt Sammler Micha aus Köln im DU&ICH-Report zum Thema „Schwule Sammler”. (Foto: Viktor Vahlefeld und Volker Glasow, www.vvg-koeln.de)Thema verpasst? Hier in der Backlist kannst du die DU&ICH-Ausgabe bestellen!
Auch in Zeiten von iPod und Cyber-Sex, der Mensch bleibt offenbar Jäger und Sammler. Sammeln und die Jagd nach Stücken für die Sammlung – ein Erbe aus der Steinzeit? Sammeln ist bereichernd. Für sich, andere und die Nachwelt. Ohne Sammler gäbe es in Dresden kein Grünes Gewölbe, in Madrid kein Museo Thyssen-Bornemisza, in Berlin kein Schwules Museum.
Manche Psychologen sehen Sammler als kindliche Naturen mit primitiv-repetitivem Charakter oder als Zurückgebliebene ohne Selbstbewusstsein, dafür mit anal-fäkaler Fixierung. Nach dem guten alten Sigmund Freud ist Sammeln – natürlich – Ersatzbefriedigung unerfüllter sexueller Wünsche. Menschen, die vom Alltag überfordert sind, flüchten oft ins Sammeln, heißt es. Weil sie sich dort auf einem überschaubaren Feld behaupten können. Auch die Angst vor sozialen Kontakten kann zu solch einem Rückzug führen. Wie auch immer …
Mehr zum Thema und fünf Beispiele schwuler Sammelleidenschaft in der April/Mai 2010 Ausgabe von DU&ICH!







