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Schwule Küsschen für Rennfahrer?
Der Sexismus im Radsport gehört beendet – finden zumindest die niederländischen Grünen
DU&ICH 3.3.2010 • Schwule Küsschen für den Sieger? Nach dem Willen der Niederländischen Grünen soll Amsterdam seinem Image als schwulen- und lesbenfreundliche Stadt auch beim diesjährigen Start des Radrennens Giro di’Italia in den Niederlanden gerecht werden.
Traditionell wird beim zweitwichtigsten Radrennen im Profisport nach der Tour de France der jeweilige Etappensieger bei der Ehrung stets von zwei Frauen geküsst. Warum nicht auch mal von Männern?, fragen nun die Stadtvertreter der Partei GroenLinks (http://amsterdam.groenlinks.nl/node/43090). Auf diesem Wege könne man für mehr Offenheit und Toleranz für Homosexualität im Sport werben. „Eine Miss ist hoffnungslos veraltet und sexistisch. In einer modernen, homosexuellen-freundlichen Stadt wie Amsterdam sollten das auch mal Männer sein“, sagt Marco de Goede von GroenLinks Amsterdam.
Auf eine Anfrage von L-MAG erklärte auch der Bund Deutscher Radfahrer, diese Idee einmal intern diskutieren zu wollen.
Der Giro beginnt in diesem Jahr am 8. Mai mit drei Etappen in Amsterdam. Nach dem ersten Ruhetag wird er dann in Italien fortgesetzt. (nam)







