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Games Cologne: „Glücklich, wie alles gelaufen ist“
Die Kölner Sport- und Partybilanz fällt gut aus, sogar die schwarze Null scheint in Sicht
DU&ICH 11.8.2010 • Als die Kölner Athleten und Athletinnen bei der Eröffnungsfeier als letztes Team ins RheinEnergieStadion einmarschierten, hielt die Besucher nichts mehr auf ihren Sitzen. Tausende stimmten ein in den Kultsong „Viva Colonia“. Auch das internationale Publikum klatschte und sang so gut es ging mit: „Da simmer dabei. Dat ist prima. Viva Colonia“ (eine Art kölsche Übersetzung von „be part of it“, dem Motto der Gay Games). Inoffiziell waren die Spiele damit eröffnet. Schirmherr Guido Westerwelle übernahm den offiziellen Part wenige Minuten später.
Es folgten sieben Tage Sport, Kultur und Party. 10.000 Sportler und Sportlerinnen, ein Drittel Frauen, traten in 35 Disziplinen an. Am Ende trugen sie zusammen ein Gewicht von 4,3 Tonnen Medaillen um den Hals (es wurden rund 12.000 Medaillen verliehen).
„Die Gay Games waren fantastisch und unglaublich gut organisiert“, sagt Karen Ruddock (42), Feldhockey-Spielerin aus Großbritannien gegenüber du-und-ich.net. „Wir hatten eine Menge Spaß – beim Turnier und auf den Partys.“ Auch Sonja Küber (35) aus Köln, eine der 2.500 freiwilligen Helfer, ist begeistert: „Ich bin in einem kleinen fränkischen Dorf groß geworden und hätte damals nicht im Traum daran gedacht, dass ich so etwas Großartiges einmal erleben werde.“
Viele der Veranstaltungen abseits des Sports wie der Gala Ball, die Chor Konzerte und die Events für Fans & Friends waren ausverkauft. Auch die meisten Partys waren gut besucht. In den Villages im Stadtzentrum war die Frequentierung stark abhängig von dem Programm und der Tageszeit – von überschaubar bis überfüllt. (mehr zur Eröffnungsveranstaltung und dem sportlichen Geschehen im Blog)
„Wir sind überwältigt und sehr glücklich, wie alles gelaufen ist“, bilanzierten die Games Cologne Co-Präsidenten Michael Lohaus und Annette Wachter die Spiele. Auch die finanzielle Planung scheint aufzugehen. Vier Millionen Euro müssen die Veranstalter stemmen. „Es ist noch nicht offiziell, aber die schwarze Null rückt immer näher“, so Annette Wachter.
Mit dem Schlusstakt im Tanzbrunnen ging eine wundervolle Woche mit viel Lebensfreude zu Ende. Fröhlich, freundlich und friedlich. Und ein großer Teil von Köln feierte mit. Nicht nur Schwule und Lesben, auch zahlreiche Heteros waren immer wieder „part of it“ – in den Villages, auf dem Spielfeld oder am Beckenrand. Andrea Bothe







