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Europa-Premiere: Der erste schwule Porno in 3D

Das kleine deutsche Label EroCreations bringt eine Innovation auf den Markt

Unscharf!? 3D-Brille aussetzen, dann wird's scharf und plastisch!

DU&ICH 30.8.2010 • Braucht die schwule Welt Pornos in 3D? Der Sehtest hat ergeben: Ja! Denn das Ergebnis verblüfft. „Cheeky Stories “ stellt eine Innovation für den schwulen Erotikmarkt dar. Obwohl die durchweg schlanken, hübschen und jungen Darsteller nichts Anderes machen als sonst in den Filmen: Knutschen, fummeln, blasen und poppen, was das Zeug hält. Doch jetzt sind die Jungs zum Greifen nah. Dank Technik ist das Geschehen um eine Dimension erweitert – eine entscheidende. Es geht plastisch zur Sache. Und das gewährt ungewohnt neue Einblicke, gibt einen sexy Kick. Das hat man vorher so noch nicht gesehen: Ein Ständer, der aus dem Bild herausragt, sich dem Betrachter entgegen reckt! Es sieht so aus, ja, es fühlt sich so an, als ob man selbst mit dem Auge durch das filmende Kameraobjektiv beim Dreh blicken würde. Sozusagen ein hautnahes Erlebnis.

Der hohe Aufwand hat sich gelohnt, das Ergebnis ist technisch perfekt. Das kleine Erotiklabel EroCreations aus einem Städtchen in Rheinland-Pfalz hat mit diesem Kraftakt bewiesen, dass es doch nicht auf die Größe (des Labels) ankommt. Übrigens: Das Label dreht ausschließlich Safer-Sex-Filme.

Der 3D-Porno liegt in zwei 3D-Fassungen vor.  Er lässt sich ganz simpel mit DVD-Player oder am Rechner mit einer der DVD beiliegenden Brille mit farbigen Folien sehen. Die zweite Version ist für Rechner bestimmt, die über ein entsprechendes System verfügen, dem so genannte Side-by-Side-Format für elektronische 3D-Polarisations-Brillen – EroCreations bringt damit europaweit den ersten schwulen Porno in 3D auf den Markt.

Interview mit Produzent Daniel Schirm von EroCreations

 

du-und-ich.net: Warum brauchen wir einen 3D-Porno?

Daniel Schirm: Wir machen uns immer Gedanken, wie wir Kunden erreichen können. Was liegt da näher, als dem Pornokonsumenten ein neues, einmaliges Pornoerlebnis anzubieten? Das macht unsere Darsteller noch viel nahbarer, zumindest fühlt man das so bei einem dreidimensionalen Porno.

Ist die Herstellung nicht total aufwendig?

Die Produktion vom Filmen bis zum Bearbeiten am Computer ist wesentlich komplizierter und ein Vielfaches aufwendiger als bei einem normalen Porno. Das bedeutet einen wesentlich höheren Zeitaufwand bei der Bearbeitung des Filmes im Gegensatz zu 2D. Unseren Film „Cheeky Stories“ wird es neben der 3D-Fassung aber auch in der altbekannten 2D-Version geben.

So ein kleines Label – und so eine coole Idee. Wie kommt's?

Klein bedeutet ja nicht gleich schlecht. Wir sind schon immer bemüht, etwas Besonderes bieten zu können. Die Idee kam uns schon vor über zwei Jahren, als man noch nicht von den neuen 3D-Kinofilmen gesprochen hat. Die Umsetzung allerdings ist extrem kompliziert, doch wir haben es einfach gewagt. Wir sind erfreut und stolz, dass wir das Ergebnis schon bald präsentieren können.

Text und Interview: Andreas Hergeth

„Cheeky Stories“ kommt Ende September/Anfang Oktober auf den Markt

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