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Miss Piggy über ihre Rolle im Film „Die Muppets“
Sie ist die heißeste Sau Hollywoods, und nur ihr dient ein Frosch in Handschellen: Miss Piggy is back – jetzt im Kino!

du-und-ich.net 23.1. • Miss Piggy kehrt nach mehr als zehn Jahren im Film „Die Muppets“ auf die Leinwand zurück. Das berühmteste Schwein des Showbiz ist mehr als eine Primadonna, schon eher eine Naturgewalt. Ihr femininer Charme, das immense Selbstbewusstsein und die kraftvoll-komischen Wutanfälle inspirieren von jeher schwule Dragqueens ebenso wie lesbische Femmes.
DU&ICH-Autor Peter Fuchs traf die grunzende Diva in Los Angeles und
plauderte mit ihr über Schönheitstipps, ihre Chancen auf einen Oscar und
nervige Paparazzi.
Wie bereiten Sie sich auf eine Filmrolle vor, Miss Piggy?
Gar nicht, Herzchen. Ich lese keine Drehbücher, moi lebt bei den Dreharbeiten nur den Moment. Alles, was man sieht, ist authentisch. Eine Ausnahme sind vielleicht meine Szenen als Chefredakteurin der XL-Vogue in Paris. Ich musste sehr bossy wirken. Das entspricht gar nicht meinem Naturell. Moi ist eigentlich überhaupt nicht rechthaberisch.
Suchten Sie vor den Dreharbeiten Kontakt zu Anna Wintour, der Chefredakteurin der US-amerikanischen Vogue?
Nein, wozu? Ich setze mir bloß eine Perücke auf. Mehr braucht es auch nicht, um diesen Look hinzubekommen. Und ab jetzt bitte einfachere Fragen.
Verzeihung. Sie gelten als sehr modebewusst. Was tragen Sie gerade?
Man nennt das ein Kleid, Schätzchen. Aber ich will lieber über meine Kostüme im Film plaudern. Zac Posen designte mein Lieblingsoutfit: einen Traum in Lavendel für das Finale. Die Schuhe sind von Louboutin. Himmlisch, obwohl ich gar kein Schuhtyp bin.
Seit Jahren im Showgeschäft und dennoch schön wie am ersten Tag. Was ist Ihr Geheimnis?
Es ist ein Geheimnis, Dummerchen! Na gut, moi wurde so geboren und Schweine bekommen keine Falten. Also Mädels, versucht gleich gar nicht, so schön wie ich zu werden. Es ist unmöglich. Einen winzigen Minitipp habe ich doch: Sei ehrlich zu dir selbst und glaube an dich. Aber achte vor allem darauf, dass deine Perücke nicht verrutscht.
Wie werden Sie als Celebrity mit den Paparazzi fertig?
Ich begrüße die Paparazzi. Ich gehe direkt auf sie zu, während Kermie immer etwas abseits bleibt.
Befürchten Sie nicht, dass die Presse etwas über Ihre Beziehung zu Kermit herausfindet?
Oh nein. Ich plaudere gerne darüber. Was möchten Sie wissen?
Sind Sie verheiratet?
Nur in unseren Herzen. Wir führen jedoch die längste zwischenrassische Beziehung Hollywoods. Darauf können wir in dieser Branche auch sehr stolz sein.
Geschieht das in beiderseitigem Einverständnis?
Nun ja, es sind auch Handschellen im Spiel. Wenn Sie verstehen, was ich meine. (sie grunzt)
Ist Kermit schwierig zu Hause?
Ganz und gar nicht. Kermie hört einfach (sie betont jedes Wort) ganz genau zu, wenn ich spreche.
Genießen Sie nach dem Comeback auch wieder die Liebe Ihrer vielen queeren Fans?
Was für eine dumme Frage, Herzchen. Natürlich genieße ich es, umschwärmt, angebetet und abgöttisch geliebt zu werden. Mit meinen Fans habe ich viel gemeinsam, weil ich immer ein Fan von moi gewesen bin. Schon als ich ein
winzigkleines Schweinchen war. Außerdem möchte ich mich bei allen Frauen da draußen entschuldigen. Es tut mir so leid, dass eure Freunde und Ehemänner mir verfallen. Moi ist das auch nicht recht, aber so ist das Leben.
„Die Muppets“, USA 2011, seit 19.1. im Kino





