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Zum Vergöttern: Unterwäschelabel aus Griechenland – Fotostrecke
Mit dem Geld haben es die Griechen irgendwie nicht. Dafür aber mit anderen Sachen. Schließlich haben sie Mykonos, Feta-Käse, Maria Callas und Homosexualität erfunden. Und neuerdings exportiert das Label Modus Vivendi anregende Mode für untendrunter

Modus Vivendi ist das Wäsche-Label des Modedesigners Chris Bibitsos, der sich mit seiner neuen Kollektion auf die Stärken der olympischen Götter rückbesinnt.
Wir trafen den kreativen Macher von Modus Vivendi auf ein Gespräch über seine Inspiration und die aufkeimende Schwulenszene Griechenlands in Zeiten der Krise.
Wofür steht die Marke Modus Vivendi?
Chris Bibitsos:Für unverwechselbare sexy Männer-Unterwäsche. Wir verzetteln uns nicht mit Kollektionen für Kinder, Frauen und Männer. Wir tun das, was wir
am besten können: Männer!
Und das erfolgreich!
In Griechenland sind wir jetzt seit 22 Jahren auf dem Markt und in der Szene kennt uns jeder! Auch die Nachfrage aus dem Ausland wächst rasant.
Keine Angst, als „schwule Marke“ nicht mehr von Heteros gekauft zu werden?
Nein, gar nicht! Die Heteros kaufen uns grade, weil wir so anders, provokant, unkonventionell und experimentierfreudig sind. Promotionaktionen in der schwulen Szene machen natürlich Lust und Laune. Letztens wurden bei einem Fotoshooting die Models des Pornolabels Lucas Entertainment mit unseren Unterhosen und Bademode bestückt – das sah verdammt heiß aus!
Gibt es, was euch von anderen Labels unterscheidet?
Ich würde sagen, dass wir keine Linie haben (lacht). Keine Kollektion ist wie die davor, kein Stück erinnert an eines der letzten 20 Jahre. Bei uns gibt es keine Klassiker. Alles ist immer brandneu!
Was inspiriert dich?
Vor allem die griechische Mythologie, die griechischen Strände im Sommer, Griechenland selbst und der Mann an sich. (…)











